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Publiziert von Wolfgang Wallner am 17. März 2020

Johann Gartner, Präsident des Niederösterreichischen Fußballverbandes, sprach mit meinfussball.at über die Auswirkungen des Coronavirus auf den heimischen Fußball.

meinfussball.at: Am Donnerstag hat der Fußballverband den Rollbalken für den Spielbetrieb heruntergelassen. Wie schmerzhaft ist diese Maßnahme für Sie?
Johann Gartner: Leicht gefallen ist sie uns nicht. Aber sie ist unverzichtbar. Das Schwierige an der Lage ist, dass wir nicht wissen, wie lange das Ganze dauern wird. Wenn sich bis Ostern die Situation entspannt, dann könnte der Fußball noch glimpflich davonkommen. Wenn nicht, dann wird man sich zum Spielbetrieb in der aktuellen Saison etwas überlegen müssen. Wir alle hoffen, dass die Maßnahmen, die die Regierung erlassen hat, greifen.

Welchen Appell richten Sie an die Fußballfunktionäre, an die Aktiven in Niederösterreich?
Fahrt eure Kontakte herunter so weit möglich, setzt die Maßnahmen um. Die Gesundheit steht an erster Stelle. Dann kommt mit Abstand die Wirtschaft und frühestens an dritter Stelle unser Hobby, der Fußball. Dessen müssen wir uns bewusst sein.

Hat der Fußballverband einen Plan B in der Schublade, falls die Meisterschaft nicht regulär zu Ende gespielt werden kann?
Ja, damit werden wir uns beschäftigen müssen. Selbst wenn sich die Lage schnell entspannen würde, könnten wir nicht unbeschränkt englische Wochen spielen. Da wird‘s erst einmal darum gehen, die Arbeitswelt wieder raufzufahren. Das wird beruflich kaum gehen.

Welche Lösungen könnte es für den Fall eines Meisterschaftsabbruchs geben?
Ich denke da an die Maul- und Klauenseuche 1973 zurück, die den Spielbetrieb in Niederösterreich massiv getroffen hat. Da kam‘s auch zu Abbrüchen in einigen Spielklassen. Eine Annullierung der Saison, also weder Auf- noch Abstieg, erscheint mir am sinnvollsten. Nach dem aktuellen Meisterschaftsstand zu werten, wäre willkürlich