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Die Zeit wird immer knapper

Publiziert von Bernhard Schiesser am 19. Jan. 2021

Ligastart wohl erst Mitte April möglich. NÖFV-Präsident Hans Gartner verweist auf den engen Terminplan.

Die „Sperrstunde“ im heimischen Sport geht in die Verlängerung. Jedenfalls bis 7. Februar gilt der Lockdown, Veranstaltungen – wie etwa auch Fußball-(vorbereitungs-)spiele sind jedoch bis Ende Februar nicht gestattet. Das Betretungsverbot für Sportstätten – auch unter freiem Himmel, sofern’s nicht um „Solosporteln“ geht – bleibt aufrecht. In diesem Bereich soll‘s in drei Wochen zu einer Evaluierung kommen.

Der Fußball hängt wie viele andere Sportarten in der Warteschleife. Nur für die obersten Spielklassen (Tipico Bundesliga, 2. Liga, Frauen-Bundesliga und 1. Futsal-Bundesliga) gibt es Ausnahmen.

Wie wirkt sich der verlängerte Lockdown aufs Unterhaus aus? „Für uns hat sich leider nur der Startermin verändert, aber natürlich wird die zur Verfügung stehende Zeit für die möglichen Meisterschaftsspiele immer weniger“, räumt NÖFV-Präsident Hans Gartner ein.

Der blau-gelbe Verband hat sich auf eine fünfwöchige Vorlaufzeit festgelegt, die es den Teams ermöglicht, sich auf die Pflichtspiele vorzubereiten. Gemeint sind fünf Wochen mit „Vollkontakttraining“ und der Möglichkeit von Testpartien.

Damit ist frühestens Anfang März zu rechnen. Der mögliche Meisterschaftsstart rückt damit auf Mitte April. Der ÖFB verhandelt mit der Politik indessen um eine Öffnung der Fußballplätze zumindest für Trainings mit Abstand oder in Kleingruppen.

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Wir möchten uns für die Zusammenarbeit im letzten Jahr recht herzlich bei euch allen bedanken.
Wünschen euch natürlich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Vor allem aber Gesundheit für euch und euren Familien.

Liebe Grüße
Bernhard Bauer Obmann JHG Südost
Wolfgang LENGAUER
Obmann StV und Meisterschaftsreferent JHG-Süd/Ost

 

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Nachwuchslandesligen-Auch bei den Kids hat der Herbst Vorrang

Publiziert von Wolfgang Wallner am 15. Dez. 2020

Nachwuchsfunktionäre stellen sich auf schwieriges Frühjahr ein. Nachtrag der ausgefallenen Herbstmatches hat Priorität.

Ungewissheit bei den Großen, Ungewissheit auch bei den Stars von morgen: Corona wird wohl auch 2021 ein ungebetener „Mitspieler“ in der Kickerszene bleiben. Wann die Jungkicker wieder trainieren dürfen, ist nach heutigem Stand völlig offen. Für die Nachwuchslandesligen hat der NÖ-Fußballverband Leitlinien festgelegt, wie’s weitergehen könnte – und wie auch bei zusammengestutztem Spielplan eine Wertung zustandekommen kann. In den Planungen geht man davon aus, ab 27. März mit den ersten Nachholmatches beginnen zu können.

Priorität für Nachtragspartien

Sollten die Bewerbe bedingt durch behördliche Verordnungen wegen Covid-19 (zB neuerlicher Lockdown, Ampelregelungen, Spielverbote etc.) unterbrochen werden müssen und an eine reguläre Fortsetzung nicht zu denken sein, wird man vorrangig die Play-off Gruppen aus dem Herbst 2020 fortführen. Die Play-offs sollen möglichst beendet werden und auf dieses Basis die Titel vergeben werden. So gilt der beste U14-Gruppensieger als Landesmeister, detto der Gewinner des Oberen Play-offs in den höheren Altersklassen.

Ebenfalls eine wichtige Weichenstellung: Auf Grund der Situation und zur besseren Planbarkeit nach Abschluss der Spiele aus dem Herbst sind keine Absteiger in die Jugendhauptgruppen vorgesehen.

Die Bewerbe der Nachwuchslandesligen können (bedingt durch Anzahl der Nachtragspiele, Play-Off Gruppen) mit unterschiedlichen Gruppenstärken und Terminkalendern geplant werden.

Wenn schon die Hälfte zählt

Falls Play-Off Gruppen im Frühjahr 2021 gestartet werden und wegen behördlicher Verordnungen neuerlich abgebrochen/unterbrochen werden müssen, kann eine Wertung erfolgen, wenn  die Vereine zumindest 50% der Spiele absolviert haben

Nach Möglichkeit sollen die Nachtragspartien aus dem Herbst am Samstag angesetzt werden (nach Platzmöglichkeiten), wobei Sonntag als Ersatztermin gilt. Auch ein Wochentag (Dienstag/Mittwoch, falls ein Flutlicht zur Verfügung steht) vor dem nächsten Spiel kann als Ersatztermin herangezogen werden.

Die detaillierten Regelungen zu den einzelnen Altersklassen gibt’s unter https://www.noefv.at/News-/Nachwuchs-Landesliga-2020-21.html" data-deliveryid="4|1546624768139833089_1">https://www.noefv.at/News-/Nachwuchs-Landesliga-2020-21.html

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Publiziert von Wolfgang Wallner am 16. Dez. 2020

NÖ-Verband legt Eckpunkte für Fortsetzung fest. Die Herbstrunde soll unbedingt fertiggespielt werden.

Eine Saison ohne Wertung, eine Spielzeit ohne Meister und Absteiger wie im Frühjahr – die soll‘s nicht mehr geben. Unter dieser Prämisse hat die Spitze des NÖ-Fußballverbandes am Freitag die Weichen für eine Fortsetzung des Spielbetriebs gestellt. Der wohl brisanteste Punkt betrifft die Nachtragsrunden – diese müssen die Klubs auf jeden Fall spielen, egal ob zu diesem Zeitpunkt Zuschauer erlaubt sind oder nicht.

„Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um einen möglichst baldigen Start zu ermöglichen“, sagt Präsident Hans Gartner – wohl wissend, dass der Amateurfußball von den rechtlichen Vorgaben abhängt.

Die Fragezeichen: Ob und wann ein Wiederanpfiff möglich ist, hängt mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab. Kontaktsport ist im vorerst bis 7. Jänner geltenden Paket nicht erlaubt. Lockerungen im Sportbereich erscheinen nach aktuellem Stand nicht sehr wahrscheinlich.

• Beginn mit Anlauf: Sobald es die Trainingsfreigabe (Einheiten mit Körperkontakt erlaubt) seitens der Politik gibt, beginnt eine Frist zu laufen. Fünf Wochen haben dann die Vereine an Vorbereitungszeit, ehe die ersten Nachtragsrunden angesetzt werden.

• Herbst hat Vorrang: Ziel ist‘s, die Saison werten zu können. Dafür muss zumindest die Hinrunde gespielt werden. Das Nachholen der im Herbst ausgefallenen Partien hat somit Priorität. „Erst wenn in einer Meisterschaftsgruppe alle Nachtragsrunden gespielt sind, kann in der jeweiligen Liga die Frühjahrsmeisterschaft beginnen“, präzisiert Gartner. Unterschiedliche „Geschwindigkeiten“ im Ligabetrieb sind damit denkbar – so hat Großengersdorf in der 1. Klasse Nord erst drei Spiele am Konto, während beispielsweise in der 1. Klasse Süd Grimmenstein als Nachzügler immerhin sechs Matches gespielt hat.

• Die Meisterschaftswertung ist bei Absolvierung von mindestens 50 Prozent der Partien (also dem Abschluss der Herbstmeisterschaft) vorzunehmen. Können auch Partien aus dem Frühjahr durchgezogen werden, richtet sich die Tabelle nach der sogenannten Quotientenregel. In der betreffenden Liga werden die erspielten Punkte durch die tatsächlich absolvierten Partien geteilt. Denkbar wäre es nach diesem Modell, dass einzelne Spielklassen bis zur Deadline Ende Juni keine zu wertende Meisterschaft zustande bringen, andere jedoch schon. Was die Einteilung der Spielklassen im Sommer nicht einfacher macht. Diskutiert wurde auch darüber, auf Absteiger zu verzichten. Zu einer Änderung konnte man sich aber nicht durchringen: Wird die Liga gewertet, gibt‘s Auf- und Absteiger.

• Zur Not mit Geisterspielen: Die im Herbst entfallenen Partien müssen die Klubs durchziehen. Im Notfall, wenn dies rechtlich nicht anders möglich ist, auch ohne Zuschauer. Vorab hatte Gartner von einem Betrieb zu den „sportlich und finanziell bestmöglichen Bedingungen“ für die Klubs gesprochen. Herausgekommen ist nun ein Kompromiss. Für die Partien der Frühjahrsmeisterschaft gibt‘s nämlich sehr wohl ein Absage-recht für den Heimverein, sofern er vor leeren Rängen (NÖ-Geisterspielregelung ab Orange auf der Corona-Ampel) spielen müsste. Die Landesprämie für solche Partien gilt nur bis Jahresende. Der Verband bemüht sich um eine Verlängerung.

Zitiert

„Ich bin einmal mehr enttäuscht, weil nur ganz wenig sinnvolle Dinge beschlossen wurden, die kaum erwähnenswert sind. Am schlimmsten finde ich die Quotienten-Regelung.“
Helmut Mohacsi, SV Spillern

„Was mir gar nicht gefällt, ist, dass es scheinbar keine Entschädigungen mehr für Spiele ohne Zuseher geben wird. Das ist für die Vereine eine Katastrophe. Ansonsten kann ich nur sagen, dass die Sitzung nicht viel wert war, weil wir ohnehin nicht wissen, wie sich die Pandemie entwickelt und daher auch keine Planungssicherheit haben.“
Jörg Misch, SK Ernstbrunn

„Ich habe überhaupt keine großen Bedenken nach der Verbandssitzung, weil ich keine besseren Lösungen parat habe. Passend dazu zitiere ich Winston Churchill: Die Demokratie ist keine besonders gute Staatsform, aber sie ist die beste, die ich kenne.“
Helmut Rötzer, USVG Großrußbach

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Quelle: Ligaportal/12.12.2020

"Spieler, Trainer, Funktionäre und Fußballfans – alle wollen klare Regeln. Wann ist ein Elfmeter zu pfeifen? Wann gilt es eine rote Karte zu zeigen? Wie ist die Nachspielzeit zu bemessen? Natürlich wollen auch alle wissen, nach welchen Grundregeln eine Meisterschaft abläuft und wann die Spiele stattfinden. In einem normalen Spieljahr ist das Regulativ dafür von Anfang an klar und eindeutig – die Saison 2020/21 ist jedoch definitiv kein normales Spieljahr. Diesmal gilt es, sich neuen Situationen anzupassen und das Bestmögliche daraus zu machen", schreibt der NÖFV in einer Aussendung. 

Die Ausgangslage

Aufgrund der rechtlichen Beschränkungen musste die Herbstsaison in den Amateurligen österreichweit vorzeitig unterbrochen und auf das Frühjahr verschoben werden. Zudem ist weiterhin unklar, wann ein normaler Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden darf. Keine einfache Ausgangslage – weder für Spieler, Trainer, Funktionäre, Fußballfans - noch den Niederösterreichischen Fußball-Verband. „Das Ziel unseres Verbandes ist und bleibt, das Fußballspielen zu ermöglichen, nicht es zu verhindern“, möchte NÖFV-Präsident Johann Gartner das Leder so bald als möglich wieder rollen sehen.

Um das zu gewährleisten, befassten sich der NÖFV-Vorstand und das NÖFV-Sportreferat in einer Sitzung am 11. Dezember intensiv mit der Frage: Wie geht es mit der Meisterschaft im Frühjahr 2021 weiter? Dabei wurden viele Szenarien sowie entsprechend ausgearbeitete Ideen durchgedacht und diskutiert. Der daraus entstandene Vorstandsbeschluss gibt möglichst klare und faire Vorgaben für die Abwicklung der noch ausstehenden Spiele. 

Die wichtigsten Eckpunkte des Vorstandsbeschlusses:

  • Das große Ziel: Möglichst alle Spiele der Saison 2020/21 sollen ausgetragen werden.
  • Rascher Start: Fünf Wochen nachdem von der Bundesregierung das Mannschaftstraining mit Körperkontakt wieder erlaubt ist, wird mit den Nachtragsspielen die Meisterschaft wieder aufgenommen. 

Die Ansetzung der Spieltermine erfolgt zum Zeitpunkt der Freigabe des Körperkontakttrainings durch die Regierung.
Verschiebt sich der Termin des Trainingsstarts nach hinten, müssen auch die Spielterminansetzungen verschoben werden. Das bedeutet, dass von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität bezüglich Spielterminplanung an den Tag gelegt werden muss.

  • Spiele der Hinrunde haben Priorität: Zunächst werden alle offenen Spiele aus der Herbstmeisterschaft angesetzt, erst danach folgen die Spiele der Rückrunde. 
  • Klare sportliche Regeln für Auf- und Abstieg: Um Auf- und Absteiger ermitteln zu können, muss zumindest die Hinrunde in allen Klassen ausgetragen werden.
    Kann das gesamte Meisterschaftsjahr in einer Gruppe nicht regulär beendet werden, wird die Reihung und damit die Auf- und Absteiger mittels Quotient (Punkte dividiert durch Anzahl der Spiele) ermittelt.
  • Thema „Spiele ohne Zuschauer“: Die Durchführung der Herbstnachtragsspiele ist verpflichtend. Worst case bedeutet dies, dass Nachtragsspiele auch ohne Zuseher durchgeführt werden. Der NÖFV führt bereits seit einiger Zeit intensive Gespräche mit dem Land Niederösterreich, um die finanzielle Thematik dieser Regelung für die Vereine abzufedern.

Die beschlossenen Vorgaben bilden eine konkrete Grundlage, um das schwierige Spieljahr bestmöglich über die Bühne zu bringen. Im NÖFV-Vorstand ist man sich jedoch bewusst, dass aufgrund der aktuellen Situation keine absolute Planungssicherheit gegeben ist. Das betont auch Präsident Gartner in seinem Statement: „Mit diesen Beschlüssen haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um einen möglichst baldigen Start zu ermöglichen – immer unter der Voraussetzung, dass es die rechtlichen Vorgaben und die Witterung zulassen. Die Saison 2020/21 wird jedoch weiterhin von allen Beteiligten volle Flexibilität erfordern. Als Verband wollen wir es allen Vereinen und Spielern ermöglichen, in ganz Niederösterreich Fußball zu spielen – und das nach klaren und fairen Regeln.

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Lostag für das NÖ-Unterhaus

Publiziert von Wolfgang Wallner am 10. Dez. 2020

Rund 1.300 Nachtragsspiele aus dem Herbst machen die Frühjahrsplanung zur „Lotterie“. Entscheidung am Freitag.

Seit Anfang November ruht der Ball. Geschuldet den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung, die auch die Hinrunde kräftig durcheinandergewirbelt haben. 1.300 Partien an „Rückstau“ gilt es abzuarbeiten. Die Verbandsspitze will am Freitag dafür die Grundlagen legen. Wir beleuchten die Baustellen, die Hans Gartner & Co. in Angriff nehmen müssen.

Kein Thema sind Änderungen an der Transferzeit. Diese Entscheidung liegt in der Hand des ÖFB. Spielerwechsel sind – wie üblich – vom 7. Jänner bis 8. Februar möglich.

• Terminplanung: „Um die Frühjahrsmeisterschaft zu beginnen, müssen vorerst alle offenen Herbstpartien nachgetragen werden“, formuliert NÖFV-Präsident Hans Gartner die Leitlinie. Die Funktionärsbasis hat in den vergangenen Wochen, in Abstimmung mit NÖFV-Sekretär Herbert Wesely, an Spielplänen getüftelt. „Die Ansetzung von Nachtragsspielen kann ab 13./14. Februar erfolgen“, erläutert Gartner. Dahinter steckt das (Minimal-)Ziel, wenigstens die halbe Saison durchzubringen – um eine Meisterschaftswertung zu ermöglichen. All dies natürlich unter der Prämisse, dass die Pandemiebekämpfung überhaupt Fußballspiele zulässt. „Momentan ist vieles Spekulation“, räumt Robert Ruzak, der Vorsitzende des Sportreferats, ein. „Je später wir beginnen können, desto schwieriger wird es, eine komplette Saison über die Bühne zu bringen.“ Aufgrund des in den Wintermonaten anschwellenden Infektionsgeschehens ist vorerst nicht abschätzbar, wann es grünes Licht für Teamsportart gibt und wann wieder Fans zugelassen sind. Um den Klubs Anhaltspunkte für den Vorbereitungsstart zu geben, hält Gartner die Terminisierung der Nachtragsrunden für erforderlich. Wohl wissend, „dass wir vielleicht nicht in allen Meisterschaftsgruppen eine volle Frühjahrssaison durchführen können.“

• Die wirtschaftliche Komponente: „Möglichst viele Spiele unter den bestmöglichen finanziellen Bedingungen für die Vereine“, peilt Gartner an. Die Covid19-Pandemie erfordere eine „Planung Schritt für Schritt“. Die Terminisierung steht und fällt mit der Witterung – wie auch mit der Zulassung von Zuschauern. „Ich kann keinen Verein zu Geisterspielen zwingen, Ähnliches gilt für Matches auf Kunstrasen“, gibt Ruzak zu bedenken. „Wie soll das gehen? Sollen wir unterklassige Klubs zu Kunstrasenpartien ohne Einnahmen verdonnern? Vieles, worüber wir diskutieren, ist reine Theorie.“ Aktueller Status quo ist jedenfalls, dass die Vereine Geisterspiele absagen bzw. verschieben können.

• Die Wertungsfrage: Diskutiert wird am Freitag auch, was gelten soll, wenn zwar der Herbst, nicht aber die komplette Frühjahrsrunde abgeschlossen werden kann. Die Quotientenregel (erspielte Punkte, geteilt durch die tatsächlich absolvierten Partien), wie sie in einigen Landesverbänden favorisiert wird, dürfte auch in Niederösterreich hoch im Kurs stehen. „Es gibt verschiedene Varianten, über die wir reden müssen“, sagt Gartner. Ob bereits jetzt eine Entscheidung fallen muss? NÖFV-Vizepräsident Ruzak lässt das offen: „Priorität hat erst einmal der Abschluss der Herbstmeisterschaft.“

• Die Abstiegsfrage: Einige Gruppenfunktionäre denken daran, das „Paket“ aus dem Sommer aufzuschnüren. Damals hatte der NÖFV beschlossen, Auf- sowie Absteiger zu bestimmen, sofern wenigstens ein Durchgang (also die Hinrunde) gespielt werden kann.

An der Basis mehrten sich zuletzt die Forderungen, bei einer solchen „Rumpfsaison“ auf Absteiger zu verzichten. Die Verbandsspitze zeigt sich skeptisch. Argumentiert wird zum einen mit dem „sportlichen Reiz“ (Gartner), zum anderen „mit Problemen bei der Gruppeneinteilung“ (Ruzak). Eine Kehrtwende in der Abstiegsfrage scheint somit eher unwahrscheinlich.

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Der deutsche Fußball will mit einem veränderten Nachwuchskonzept auf die derzeitige Schwäche seiner Talente reagieren.

Der deutsche Fußball will mit einem veränderten Nachwuchskonzept auf die derzeitige Schwäche seiner Talente reagieren. Laut einem vertraulichen Strategiepapier des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL), das der FAZ vorliegt, sollen unter anderem die Junioren-Bundesligen in ihrer bisherigen Form abgeschafft werden. Demnach soll sich der Spielbetrieb von der U14 bis U17 künftig nur noch aus "Entwicklungsspielen" und "Entwicklungsturnieren" zusammensetzen - mit 16 bis 20 Spielen beziehungsweise vier bis sechs Turnierwochenenden pro Saison. Der Spielbetrieb der U19 soll zu einer Mischung aus Leistungszentrums-Liga und DFB-Pokal umgestaltet werden.

Durch diese Maßnahmen, die den Wegfall von Tabellen sowie von Auf- und Abstieg implizieren, soll der Ausbildungs-Charakter in den Vordergrund gestellt werden. Das Streben nach kurzfristigem Erfolg, das als Hindernis angesehen wird, würde so keine Rolle mehr spielen. Das Konzept beinhaltet auch neue Spielformen und mögliche Wege zur Individualisierung der Spieler.

Stefan Kuntz: "Wir sind sowas von abgeschlagen"

Die Neuerungen, die nun den Klubs nahegebracht und dann dem DFB-Präsidium vorgelegt werden sollen, erscheinen den Verbänden notwendig. Das wird durch die lange Mängelliste in dem 20 Seiten starken Papier deutlich.

Die beschriebenen Negativ-Entwicklungen passen zu der Analyse, die U21-Trainer Stefan Kuntz bereits zuletzt im Hinblick auf den internationalen Vergleich vorgelegt hat. "Wir sind sowas von abgeschlagen", hatte Kuntz in einem Podcast von kicker und DAZN zu Protokoll gegeben.

Aufgrund von verpassten Endrunden oder schwachen Ergebnissen bei den WM- und EM-Turnieren steht die U19 in der Rangliste der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nur noch auf Platz acht, die U17 rangiert auf Position sechs.

Nach Ansicht des früheren Nationalspielers Mehmet Scholl leidet auch die A-Mannschaft bereits unter den Fehlentwicklungen im Nachwuchsbereich. "Jogi Löw muss nun ausbaden, was seit Jahren in der Trainerausbildung und im Nachwuchs schiefläuft", hatte Scholl der Bild-Zeitung nach dem Debakel in Spanien (0:6) gesagt: "Ich wurde vor drei Jahren geteert und gefedert für meine Analyse. Es fehlt die Erziehung zum Erfolg. Wichtige Grundlagen hierfür werden nicht mehr geschult.
Quelle: www.sport1de/fussball/2020/12medien-neue-konzepte-sollen-nachwuchs-misere-im-fussball-beheben

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„Kein Fördergeld liegen lassen“

Publiziert von Wolfgang Wallner am 18. Nov. 2020

Viele NÖ-Sportvereine machen von den Hilfen aus dem NPO-Fonds keinen Gebrauch. Verband appelliert an Vereine.

Ein Jahr mit minimalen Einnahmen, aber natürlich weiterlaufenden Kosten: Die Lage für die heimischen Klubs war schon einmal rosiger. Dennoch lassen viele Vereine bares Geld liegen. „Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten. Ich kann nur an die Klubs appellieren, davon Gebrauch zu machen“, sagt NÖ-Fußballverbandspräsident Hans Gartner. „Auch unsere Geschäftsstelle ist da ein Ansprechpartner, versucht zu helfen.“

Das zentrale Instrument: der Topf für Non-Profit-Organisationen (NPO-Fonds), den der Bund eingerichtet hat. „Ich kann nur allen Klubs raten, diese Unterstützung zu beantragen. Für uns war sie eine große Hilfe“, versichert Christian Eplinger. Der Obmann des ASK Ybbs hat mit der Abwicklung durchwegs positive Erfahrungen gemacht.

• Was wird gefördert? Zum einen Infrastrukturkosten (Mieten und Pacht, Wasser, Energie, Versicherungen, Covid19-Kosten) in voller Höhe.

Zum anderen steht der sogenannte Infrastruktursicherungsbeitrag zur Verfügung, der nicht förderbare Kosten zum Teil abdeckt. Konkret können sieben Prozent der im Jahr 2019 erwirtschafteten Einnahmen geltend gemacht werden. „Gedeckelt“ ist der Zuschuss mit dem Einnahmenausfall, wenn der Gesamtbetrag, den der Verein einreicht, 3.000 Euro übersteigt. „Wir haben auch vom Struktursicherungsbeitrag Gebrauch gemacht“, verrät Eplinger. Der ASK verwaltet drei Fußballspielfelder und eine Tennisanlage (vier Freiflächen, zwei Hallenplätze).

• Wer kann den Antrag stellen? Grundsätzlich der Verein selbst durch seinen Obmann (je nach den Vereinsstatuten). Bei Überschreitung gewisser Grenzen muss ein Steuerberater eingeschaltet werden – nämlich dann, wenn ein Zuschuss von mehr als 12.000 Euro beantragt wird, der Sportverein im Jahr 2019 Einnahmen von mehr als 120.000 Euro oder mehr als zehn Personen beschäftigt hat. Eplinger: „Mein Tipp wäre es, auf jeden Fall einen Steuerberater hinzuziehen. Das ist kein Risiko, schließlich können die Kosten zu 100 Prozent wieder zur Förderung eingereicht werden.“

Angst müssten die Klubs nicht haben. „Das Kassabuch musst du auch bei einer Generalversammlung offenlegen“, zieht Eplinger als Vergleich heran.

• Wie funktioniert‘s? Der Antrag muss online gestellt werden – über die Homepage www.npo-fonds.at. Dort gibt‘s auch einen übersichtlichen Wegweiser mit den wichtigsten Punkten.

• Was bringt’s? Eine spürbare Entspannung der finanziellen Lage, wie Ybbs-Boss Eplinger versichert. „Für heuer sollten wir die schwarze Null schaffen. Ohne Unterstützungen wäre das nicht gegangen.“ Schließlich kamen seine Kicker im gesamten Jahr nur auf vier Heimpartien. Allein 20.000 Euro an förderbaren Kosten (Platzerhaltung usw.) hat der Klubs erhalten, für Umbauten aufgrund der Pandemie (Plexiglaswände in der Kantine) waren‘s 6.000 Euro.

• Wie schnell geht‘s? Recht flott. „Die erste Tranche war schon nach drei Tagen am Konto“, zeigt sich Eplinger positiv überrascht.

Wie den Klubs noch geholfen wird

• Für Einnahmenausfälle aufgrund von Geisterspiele gibt‘s eine „Prämie“ seitens des Landes NÖ. Gestaffelt nach Spielklasse können bis zu 3.500 Euro pro Kampfmannschaftsspiel ohne Zuschauer geltend gemacht werden. Voraussetzung ist die Antragstellung beim NPO-Fonds, das Leisten von Nachwuchsarbeit und den Nachweis, 2019 Einnahmen aus Eintrittsgelder gehabt zu haben.

• Eine Förderung von Hygienemaßnahmen (Desinfektionsmittel für die Hände, Spender, Plexiglasabschirmung) in Höhe von maximal 100 Euro kann beim NÖFV beantragt werden.

• Unter der Nummer 02742/9005-12597 hat das Sportland eine Hotline eingerichte, um die Sportvereine bei ihren Anträgen zu unterstützen.

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Publiziert von Bernhard Schiesser und Wolfgang Wallner am 11. Nov. 2020

Entgegen Gerüchten: Die Winterübertrittszeit wird wie geplant über die Bühne gehen.

Die Herbstsaison 2020 wird als eine der außergewöhnlichsten in die Geschichte des Fußballs eingehen. Die coronagebeutelte Spielzeit wurde vor einer knappen Woche per Verordnung der Bundesregierung gestoppt. Der Rattenschwanz, der an dieser Entscheidung hängt, ist lang. Frust und Verunsicherung bei den Vereinen sind hoch.

Die größte Herausforderung: Die für den Herbst terminisierten Spiele konnten nicht einmal annähernd durchgeführt werden. In manchen Ligen sind die Unterschiede eklatant, wie das Beispiel 1. Klasse Nord zeigt. Dort steht Großengersdorf mit drei Spielen da, während Leader Poysdorf bereits acht Partien absolvierte. Wann und ob überhaupt die ausgefallenen Spiele nachgeholt werden, ist unsicher.

Das Sportreferat des NÖ-Verbandes wird voraussichtlich am 3. Dezember tagen, um einen „Fahrplan Richtung Frühjahr“ zu erstellen, wie NÖFV-Vizepräsident Robert Ruzak verrät. Definitive Entscheidungen seien jetzt schwer zu treffen: „Wir müssen abwarten, wie sich die Situation bis Jahresende entwickelt. Ob wir überhaupt spielen dürfen, wann und unter welchen Bedingungen und vor allem, wann wieder trainiert werden kann und darf. Derzeit ist leider halt alles reine Theorie und Spekulation.“

Dass im Jänner die Vorbereitung starten kann, bezweifelt Ruzak. Und fürchtet neuerliche Einschränkungen nach den Weihnachtsfeiertagen. „Was auch immer kommt. Wir werden jedenfalls mit einem Konzept vorbereitet sein.“

Zuletzt wurde auch vielerorts über die Wintertransferzeit diskutiert. Die wird, nimmt man die Anzahl der Spiele als Maßstab, „de facto mitten in der Herbstsaison“ stattfinden, wie Ruzak umreißt.
NÖFV-Präsident Johann Gartner bestätigt, dass die Wintertransferzeit bei den Vereinen bereits Thema sei, sich fallweise Vereinsfunktionäre bei der Geschäftsstelle erkundigten. Gartner macht aber deutlich: „Das Aussetzen der Winterübertrittszeit wird als ÖFB-Bestimmung wohl nicht österreichweit umsetzbar sein - wir wollen daher keine falschen Hoffnungen wecken.“ Der ÖFB bestätigt auf NÖN-Anfrage Gartners Ansicht: „Derartige Überlegungen gibt es nicht“, lässt ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer wissen. Die Transferzeit soll wie geplant von 7. Jänner bis 8. Februar 2021 laufen.

Alternativen wären noch ungerechter

Was dahinter steckt? Viele sehen aufgrund der großen Anzahl an Nachtragsspielen eine Wettbewerbsverzerrung. Klubs mit wenigen Spielen könnten sich mit gezielten Transfers im Winter für die mutmaßlich vielen Spiele im Frühjahr rüsten und sich damit einen Vorteil gegenüber Teams verschaffen, die bereits mehr Spiele auf dem Konto haben.
Alle Alternativen wären aber ebenso problematisch:

  • Aussetzen der Transferzeit
    Spieler, die im Sommer – unter der Voraussetzung, dass es im Winter eine Wechselmöglichkeit gibt – einen Halbjahresvertrag unterschrieben haben, würden in der Luft hängen. Spieler und Klubs, die bereits während der Herbstsaison aus diversen Gründen getrennte Wege gingen, könnten im Winter nicht reagieren.
  • Transfers erst später schlagend
    Die Möglichkeit, dass Spieler, die im Winter wechseln, aber erst ab der ersten regulären Frühjahrsrunde spielberechtigt wären, klingt nur auf den ersten Blick verlockend und sinnvoll. Die Chance ist nämlich groß, dass in dieser speziellen Saison nur die Hinrunde gespielt werden kann und sich die Spieler dann ins „Abseits“ transferieren würden.

Zitiert

„In dieser Saison gab es schon so viele Dinge, eine Transfersperre würde vermutlich nicht mehr diesen argen Unterschied machen. Wenn arbeitsbedingt Spieler nicht mehr Fußball spielen können, weil sie schon mehrmals in Quarantäne waren, muss man den Vereinen die Möglichkeit geben, etwas zu tun. Aus Sicht Kottingbrunns ist es mir aber egal.“Kottingbrunn-Trainer Andreas Haller


„Für uns wäre es schwierig, weil wir schon vorgehabt haben Spieler zu holen. Wir haben schon ein paar Gespräche geführt, wollen in der Breite besser sein , weil wir auch viele verletzte Spieler haben. Uns würde eine Transfersperre treffen.“
Bad Vöslau-Obmann Behrooz Khiaban


„Ich würde es befürworten. Wenn vielleicht ohnehin nur eine Halbsaison gespielt wird, wäre das fair. Sonst könnten Vereine vorne wie hinten Geld in die Hand nehmen und vermutlich so leicht wie möglich ihr Ziel erreichen.“
Trumau-Trainer Thomas Markytan


„Es wäre der logische Schluss aus der ganzen Geschichte. Wenn aber zwei Spieler aufhören und Drei verletzt sind, kannst du die nicht ersetzen. Es wäre die fairste Variante, aber unter Umständen der Todesstoß für manche Vereine.“
Reisenberg-Trainer Robert Haager


„Das halte ich definitiv für richtig. Wenn nur ein Grunddurchgang gespielt wird, kann kein Team mit sechs neuen Spielern auftauchen. Eine Transferzeit nur für die Rückrunde wäre natürlich okay.“
Ebreichsdorf-Sektionsleiter Wolfgang Heidenreich


„Wenn es so kommt, würde es uns vielleicht sogar entgegenkommen, weil wir einen recht großen Kader haben. Ansonsten holen wir ein, zwei Spieler für die Defensive dazu, da hatten wir im Herbst ein paar Probleme.“
Pfaffstättens Sektionsleiter Raimund Schmidt


„Das wäre meiner Meinung nach willkürlich. Solche Änderungen müsste man uns früher sagen.“
Weissenbachs Sportchef Raimund Horvath

„Egal was passiert. Jeder Lösung wird so sein , dass es für manche Vereine super ist und für andere ist die Lösung ungerecht. Meiner Meinung nach sollte man möglichst viel machen, wie in normalen Zeiten. Sonst kommt nur ein Kuddelmuddel raus.“Tribuswinkel-Obmann Harald Schweiger

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Einige Vereine haben den Erima Gutschein noch immer nicht eingelöst.(Frist: 30.11) Bitte auf der Homepage des Nöfv informieren. Falls nicht mehr auffindbar kann beim Nöfv ein Dublikat angefordert werden.

Lg-Bleibts Gsund

Bernhard Bauer,
Obmann JHG Südost

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Perfekt organisierter und durchgeführter 3er Fußball.
Beim ATSV Fischamend wird Kinderfussball bestens vorgelebt. Beim 3er Fussball am vergangenen Donnerstag wurde von den verantwortlichen Nachwuchsfunktionären des ATSV Fischamend eindrucksvoll bewiesen dass der 3er Fußball KINDERFOKUSIERT durchgeführt werden kann.
Mehrere Spielfelder, in der vorgegebenen Größe, nebeneinander aufgebaut, alle Kid`s gleichzeitig und selbstbestimmend spielend, EINFACH PERFEKT.
Die BetreuerInnen am Spielfeldrand standen allen Kid`s, gleich ob Heim- oder Gastverein, unterstützend zur Seite, auch hier wurde das 3er Fussballkonzept bestens umgesetzt.
Herzliche Gratulation an den Veranstalter und den Gastvereinen, die gemeinsam gezeigt haben wie KINDERFUSSBALL zum freudvollen Erlebniß wird.
Bericht (Jgd Ltr Guntramsdorf)

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ÖFB-Interpretation: Kantinen dürfen offen bleiben

Publiziert von Bernhard Schiesser am 23. Okt. 2020

Bei Veranstaltungen, die länger als drei Stunden dauern bzw. bei denen es „üblich ist“, dass es Verpflegung gibt, soll das auch weiter so bleiben. Der ÖFB interpretiert den neuen Verordnungstext der Bundesregierung jedenfalls so, will bei diesem Thema noch vertiefend für Klarheit sorgen. Das absolut letzte Wort hätten aber wie immer die lokalen Behörden.

Das Wirrwarr um die neue Verordnung der Bundesregierung sorgte im Fußball für Entrüstung, Verärgerung und vor allem Verunsicherung. Tagelang war nicht klar, was jetzt ab heute, Freitag, wirklich gelten wird. Am Donnerstagabend kam der lang ersehnte Verordnungstext endlich. Und er war bei weitem nicht so schlimm wie befürchtet.

Nicht einmal das Verbot der Versorgung mit Speisen und Getränken – eine Art Damokles-Schwert für die Fußball-Szene – soll jetzt kommen. Der Verordnungstext lässt nämlich Schlupflöcher, die dem Fußball helfen könnten. Dauert eine Veranstaltung nämlich länger als drei Stunden – was Fußballveranstaltungen mit Reserve- und Kampfmannschaftsspiel tun – dann dürfen weiter Bier und Wurstsemmeln über die Bud’l gehen.  Ebenfalls ausgenommen vom Verköstigungsverbot sind Veranstaltungen, bei denen es „üblich ist“, dass es Speisen und Getränke gibt. „Wir meinen, dass im Fußball beides der Fall ist“, interpretiert ÖFB-Geschäftsführer Thomas Hollerer die Verordnung, der auch ankündigt, dass man sich weiter bemühen werde gemeinsam mit den Ministerien für Klarheit in dieser Frage zu sorgen. Letzte Instanz sei aber in solchen Fragen ohnehin immer die lokale Verwaltungsbehörde, also die jeweilige Bezirkshauptmannschaft, die ihren Daumen entweder hebt oder senkt.

Verpflichtendes Präventionskonzept

Was noch neu ist? Fußballspiele müssen künftig bei der BH gemeldet werden. Spiele mit Zuschauern müssen mit einem Präventionskonzept abgesichert werden. „Der administrative Aufwand ist mehr geworden“, gesteht Hollerer ein. Nicht so für die meisten Vereine in Niederösterreich. Bis auf die Bezirke Hollabrunn, Horn und Scheibbs leuchten in allen Landesteilen die Corona-Ampeln zumindest „orange“. Und dort untersagt wiederum die NÖ-Landesregierung Zuschauer bei Sportveranstaltungen. Übrigens: Da am Montag Nationalfeiertag ist, gelten die neuen Ampelschaltungen erst mit Dienstag. Heißt im Klartext, dass auch in jenen Bezirken noch vor Zuschauern gespielt werden darf, in denen die Ampel bis Freitag noch zumindest gelb leuchtete.

Zogen Burgenländer Reißleine zu früh?

Die neue Verordnung der Bundesregierung wiederum gilt, ob der verzögerten Veröffentlichung, jetzt doch nicht wie angekündigt seit Freitag, 0 Uhr, sondern erst ab Sonntag, 0 Uhr. Der Schaden war da aber etwa im Burgenland bereits angerichtet. Die Landesregierung verordnete nämlich, dass mit dem Amateurfußball vorerst Schluss sei. Der burgenländische Fußballverband setzte daraufhin noch am Donnerstag den Spielbetrieb aus. Wohl aber noch im Glauben, dass die Kantinen geschlossen zu halten seien. Der Schaden war da also bereits angerichtet.

Keine Maskenpflicht für Fußballer

Skurrile Nebengeschichte und Indiz dafür, wie groß die Verunsicherung bei den Menschen mittlerweile ist: Tagelang kursierte das Gerücht, dass Fußballer künftig mit Masken zu spielen haben. Befeuert wurde das auch durch einige Medienberichte. „Habe ich auch gelesen, ist aber ein absoluter Blödsinn“, stellt Hollerer klar.

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INFO zur Pressekonferenz

Die Bundesregierung im Rahmen einer Pressekonferenz neue Covid-19-Maßnahmen angekündigt, die ab Freitag um 0.00 Uhr in Kraft treten werden. Anbei dürfen wir eine erste kurze Schnellübersicht übermitteln.

Wichtig ist, dass es sich derzeit um Ankündigungen handelt. Deswegen müssen wir die Ausformulierungen in der Verordnung abwarten, um die Maßnahmen abschließend beurteilen zu können. Sobald diese Texte vorliegen, werden wir selbstverständlich umgehend informieren. 

Die gute Nachricht vorweg: Aktiver Sport ist auch im Amateurbereich weiterhin möglich! Auch alle Förderungen werden über den 31.12.2020 hinaus weiterlaufen.

Folgende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wurden angekündigt:

- Veranstaltungen mit nicht zugewiesenen Sitzplätzen werden in allen Bereichen auf 6 Personen indoor und 12 Personen Outdoor beschränkt. Die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Personen sind weiterhin nicht einzurechnen.

- Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (ab 7 bzw. 13 Personen) sind bei der Behörde anzuzeigen (neu), ab 250 Personen ist eine behördliche Genehmigung erforderlich (alt), die Zuschauerhöchstgrenze ist 1500 Personen im Freien (neu), im Innenbereich 1000 (neu).

- Alle Besucherinnen und Besucher müssen für die gesamte Dauer der Veranstaltung einen Mund-Nasenschutz tragen.

- Weiters dürfen keine Speisen und Getränke mehr ausgegeben werden, dh ein Buffet- und Kantinenbetrieb kann nicht stattfinden (wie es bei Kantinen mit Gastro-Lizenz aussieht, wurde bei der PK nicht ausgeführt).

Es ist den einzelnen Landes/Bezirksbehörden in ihrem Verantwortungsbereich vorbehalten, regionale Verschärfungen zu beschließen.

Natürlich ist uns bewusst, dass die Maßnahmen erneut einen großen Einschnitt bedeuten.

Einmal mehr möchten wir Ihnen allen für Ihren großen Einsatz und die Disziplin in den letzten Monaten danken! Wir bitten Sie eindringlich, die Maßnahmen unbedingt zu beachten. Nur so werden wir es schaffen, unseren Sport – im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern – in den kommenden Wochen weiter ausüben zu können!

i.V. Thomas Hollerer (Generalsekretär ÖFB)

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Wieso spielt der immer?
Egal wie sein Training ist, der Trainer lobt ihn nur. Auch wenn er mal nicht im Training ist, steht er von Anfang bis Ende in der Startelf. Warum ich nicht? Das ist ungerecht. Bin ich wirklich so so viel schlechter?"
Sicherlich haben Euch Eure Kinder auch schon mal auf dem Heimweg vom Spiel oder nach dem Training daheim mit solchen Fragen konfrontiert. Oder aber Ihr Fussball-Eltern habt untereinander den auffälligen Einsatz eines speziellen Spielers hinterfragt, weil Ihr es nicht ganz nachvollziehen könnt.
Bereits Kinder im frühen Alter und natürlich auch Jugendliche haben ein sehr gutes Gerechtigkeitsempfinden. Wenn es längere Zeit nicht gerecht zugeht, auffällig immer nur ein oder zwei Spieler bevorzugt werden, hinterlässt das bei den anderen ungute Spuren und es entsteht auf Dauer eine immer mehr wachsende Unzufriedenheit. Da sich das nicht unbedingt positiv auf die Mannschaft auswirkt, sollten Spieler und Eltern gemeinsam das Gespräch mit dem Trainer zu suchen. Denn es ist sicherlich in erster Linie Aufgabe der Trainer, solche auffälligen Bevorzugungen zu vermeiden. Hier gilt: Je früher, desto besser!
Aber was ist zu tun, wenn es in eine viel schlimmere Richtung geht?
Wenn das eigene Kind aktiv diskriminiert oder gar rassistisch beleidigt wird?
Und noch viel schlimmer als das, wenn Eurer Kind sexuell missbraucht wird?
Grundsätzlich gilt: NIE WEGSCHAUEN! Greift ein! Aber wie, fragt Ihr euch? Viele trauen sich nicht, weil sie Angst haben oder trauen sich nicht, den Trainer direkt anzusprechen. Nicht, dass es dann noch schlimmer wird.
Der DFB hat bereits 2010 ein eigenes Kinderschutzprogramm entwickelt, welches jetzt zum zweiten Mal aufgelegt wurde. Die große Frage ist nur, ob die Vereine dieses Kinderschutzprogramm tatsächlich auch so umsetzen, damit es unsere Kinder vor rassistischen und sexuellen Übergriffen schützt. Viele größere Vereine haben diesen eigenen hohen Anspruch und ein eigenes vereinsinternes Alarmierungssystem installiert. Dass dieses System leider nicht so funktioniert hat, zeigt der sich jüngst ereignete rassistische Vorfall beim FC Bayern Campus. Eltern und Spieler hatten sich hier nicht getraut, Farbe zu bekennen.
Aber was ist mit allen anderen Vereinen - Stadt- oder Dorfvereine? Wer schützt dort unsere Kinder?
Wichtig ist, dass die Betroffenen einen Ansprechpartner haben, dem sie voll und ganz vertrauen können und der sie und ihr Anliegen ernst nimmt. Der DFB mit seinem Kinderschutzbeauftragten ist hier jedoch viel zu weit weg. Genau aus diesem Grund werden die Fussball-Eltern hier aktiv mitarbeiten:
Wir werden demnächst einen eigenen FUSSBALL-ELTERN NOTRUF installieren! Dieser FE-Notruf kann dann zu jeder Zeit völlig anonym kontaktiert werden. Dahinter stehen vertrauensvolle Personen, die sich Zeit für Euch und Euer Anliegen nehmen und die sich anonym und vertraulich um Euer Anliegen zum Wohl Eures Kindes kümmern.
Liebe Trainer und Vereine, helft mit, die „schwarzen“ Schafe auszusortieren. Leider gibt es diese überall - nicht nur im Kinder- und Jugendfußball.
HELFT MIT, unsere Kinder - dem leider schwächsten Glied in der Kette - zu schützen!
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„Unsere Spieler, Fans, Betreuer und Funktionäre sind keine randalierenden Hooligans, sondern lieben den Fußball“, stellt sich LAbg. Hannes Weninger vor seine Vereine. Als Präsident der Jugendhauptgruppe Südost des NÖ-Fußballverbandes befürchtet er durch verordnete Geisterspiele nicht nur finanzielle Einbußen, sondern einen Imageverlust für den Amateur- und Nachwuchssport.

„Spiele ohne Zuseher, Kantine, Sponsoren, Tombola und Spenden können die meisten Vereine finanziell nicht lange durchhalten und stoßen hunderte ehrenamtliche Funktionäre, treue Stadionbesucher und sportbegeisterte Eltern vor den Kopf“, fordert Hauptgruppenobmann Harry Zeller sowie Jugendhauptgruppenobmann Bernhard Bauer eine Rücknahme des Publikumverbotes.

Für Weninger, Zeller und Bauer sind die angebotenen Zuwendungen des Landes ein willkommener Tropfen auf den heißen Stein. 

„Selbstverständlich steht die Gesundheit unserer Spieler, Betreuer und Fans an oberster Stelle. Mit Hygiene, Abstand, Maske, Registrierung und einer Kantinensperre kurz nach Spielende können wir die Meisterschaft von der U6 bis zu den Kampfmannschaften weiterführen“, hoffen wir auf eine zufriedenstellende Regelung für den Amateur- und Breitensport in Niederösterreich.“

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Publiziert von Wolfgang Wallner am 14. Okt. 2020

Sportreferat des NÖ-Verbandes hat am Mittwochabend in einer "Marathonsitzung" Präsidiumsentscheidung bestätigt: 
Saison wird mit Auf- und Absteigern gespielt.

Schon in der Präsidiumssitzung in Lindabrunn wurden die Weichen gestellt. Sofern wenigstens der Grunddurchgang (also die Herbstsaison) bis Ende Juni 2021 durchgezogen werden kann, gibt's sowohl Auf- als auch Absteiger. Mit 50 Prozent der ausgetragenen Partien ist somit eine Meisterschaft möglich, die in die Wertung kommt - mit allen Konsequenzen. Als Begründung führt der NÖ-Verband an, dass eine Saison ohne Absteiger zu Einteilungsproblemen führen würde. Etwa in Spielklassen, die drei Ligen als "Unterbau" haben. Dann käme es z.B. zu 1. Klassen mit bis zu 17 Vereinen.

Grundlage ist das ÖFB-Regulativ, dessen § 13a über den Sommer angepasst worden ist und - anders als noch im Frühjahr - eine Handhabe bietet:

§ 13a Abbruch und Wertung von abgebrochenen Meisterschaftsbewerben

(1) Kann ein Meisterschaftsbewerb (Liga, Gruppe) nicht wie vom Verband festgelegt regulär fortgesetzt werden, entscheidet der jeweils für diesen Meisterschaftsbewerb zuständige Verband über dessen Unterbrechung und spätere Fortsetzung bzw. dessen Abbruch und Wertung sowie über den Auf- und Abstieg.

(2) Hat in dem betreffenden Meisterschaftsbewerb bereits jeder Verein einmal gegen jeden anderen Verein gespielt, soll dieser Meisterschaftsbewerb gewertet und ein Aufstieg in die nächsthöhere Leistungsstufe ermöglicht werden, jedoch kein Verein in die nächstniedrigere Leistungsstufe absteigen müssen.

Kernpunkt dabei: Die ÖFB-Leitlinien in Absatz 2 sind als "Soll-Bestimmung" ausgelegt. Der jeweilige Landesverband kann also regional abweichende Regelungen beschließen.

Hoffnung auf komplette Saison lebt

"Das Sportreferat hat daher beschlossen im Falle eines Saisonabbruchs nach mindestens der Hälfte der Partien auch Absteiger zuzulassen", sagt der Vorsitzende Robert Ruzak. Zudem habe man sich mit mehreren Szenarien beschäftigt, wie sich die Corona-Pandemie auf den Spielbetrieb in Niederösterreich auswirken könnte. Damit wird sich in den nächsten Wochen der Vorstand des NÖFV beschäftigen.

Die Prämisse ist und bleibt jedoch, eine vollständige Meisterschaft mit allen Partien über die Bühne bringen zu können. Allen Corona-Widrigkeiten zum Trotz...
Quelle: meinfussball.at

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Folgende Vereine 
haben ihren Gruppenbeitrag [€ 50.-] noch nicht bezahlt:

Ebergassing, Edelsthal, Guntramsdorf, Leopoldsdorf, Moosbrunn, Mödling, Münchendorf und Rohrau.

Sollte der Betrag nicht bis 15.10. am Konto der JHG eingetroffen sein, erfolgt eine Meldung an den NÖFV (zusätzliche Kosten!!!!)

msg

Bernhard Bauer
Obmann JHG Südost

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Schwadorf hat am 08.10.2020 seine U9 Mannschaft zurück gezogen.

MsG
Wolfgang LENGAUER,
Meisterschaftsreferent JHG-Süd/Ost

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zur Einberufung